Naßglienke
Historische Schreibweisen: Naßglienke / Naß Glienke · historischer Kreis: Neustettin
Verwaltung und Bevölkerung
Naßglienke gehörte 1945 zum Amtsbezirk Lottin; zuständiges Amtsgericht war Ratzebuhr. 1925 hatte die Gemeinde 220 Einwohner, 1933 202 und 1939 174.
Landgemeinde und Gutsbezirk
Um 1905 bestanden eine Landgemeinde mit 65 Einwohnern und ein Gutsbezirk mit 98 Einwohnern. Die beiden Verwaltungseinheiten müssen bei älteren Quellen getrennt berücksichtigt werden.
Kirche und Standesamt
Evangelisches Kirchspiel und Standesamt waren Lottin.
Genealogische und archivalische Quellen
Für Familienforschung sind insbesondere die umfangreichen Kirchen- und Standesamtsbestände von Lottin wichtig. Im Staatsarchiv ist außerdem ein Fortschreibungsprotokoll zum Gemeindebezirk Naßglienke für 1869–1904 nachgewiesen.
